Auch in diesem Jahr fühlt es sich merkwürdig an, für einen Sommerurlaub zu packen. Wer hätte auch gedacht, dass die Welt wirklich noch abgedrehter werden kann, als sie es letztes Jahr zu dieser Zeit war? In diesem Jahr gibt es daher ein Sommerspecial, das allein der fantastischen Literatur gewidmet ist. Einfach mal abschalten, einfach mal raus dem Alltag, dessen Erhalt so wahnwitzig wirkt, gemessen an dem, was so in der Welt los ist. Wollen wir uns stattdessen in Romane stürzen, in dem es wenigsten noch echte Held*innen gibt und die Bösen siegestrunken ihre Pläne verraten, damit sie vereitelt werden können?
Himmelhochjauchzend gedankenvertieft – Sarah Marie
Es gibt so viele Situationen im Leben, die lassen sich kaum in Worte fassen – und wenn dann eigentlich nur in pointiert lyrischer Form. Umso erstaunter bin ich immer wieder, wie viele Leute denken, Gedichte wären eher old fashioned. Dabei gibt es wirklich viele wundervolle Lyriker*innen, deren Texte oft das schaffen, was ich selbst nicht kann: schwer greifbare Situationen und Erlebnisse in Worte fassen. Ein solcher Gedichtband, der das vermag, ist “Himmelhochjauchzend Gedankenvertieft”* von der Poetry-Slamerin Sarah Marie.
10 feministische Bücher, die du kennen solltest – Teil 3
In diesem dritten Teil der Reihe “10 feministische Bücher, die du kennen solltest” geht es vor allem um Intersektionalität. Es geht darum, wie gerade weiße Feminist*innen ihre Positionen nutzen können, um zu helfen. Es geht um trans sein, um Mehrfachdiskriminierung und Wirklichkeiten, die von Sprache generiert werden. Natürlich sind auch wieder ein paar Grundlagenbücher dabei, andere setzen schon ein Gewissen Verständnis zum Thema voraus. Zur Sicherheit sind hier daher auch nochmal Teil eins und Teil zwei der Reihe empfohlen.