Die Away-Trilogie von Anabelle Stehl – auf einen Kaffee im Poet’s Corner

In ihrer Debütreihe schreibt die Wahlleipzigerin Anabelle Stehl von drei Protagonistinnen, die auf ihre Art vor etwas fliehen, etwas hinter sich lassen oder einfach vergessen wollen. Auf eine fast schon poetische Art spiegelt sich das auch in den Titeln der Reihe wieder. Die Handlung der drei New-Adult-Romane* Break Away, Fade Away und Run Away findet dabei nicht nur fast schon Genre-untypisch in Deutschland, sondern sogar in Berlin statt.

Im Zuge des kürzlich erschienen Finales der Reihe, habe ich mit der Autorin darüber gesprochen, wie es sich so anfühlt, die erste eigene Trilogie in den Händen zu halten, welchen Ort in Berlin sie am liebsten hat und – sehr zur Freude ihrer Community – warum sie “Der Name des Windes” (von Patrick Rothfuss) so gern empfiehlt.

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Statt Twilight – Lies lieber diese Vampirromane

Es gibt wenige Romanreihen in der Belletristik, die so stark polarisieren wie die Vampirroman-Reihe Twilight. Dabei frage ich mich oft, ob der glitzernde Edward überhaupt ein Blutsauger geworden wäre, wenn zu dieser Zeit nicht gerade die ganze Vampirthematik total en vogue gewesen wäre, Denn so wirklich viel von einem Vampir hat er eigentlich nicht – ein Umstand, der gern vergessen wird, da es ohnehin genug zu Meckern gibt, wenn die Reihe kritisiert wird. Zum Glück gibt es zahlreiche wirklich gute Vampirromane, deren Lektüre sich wirklich lohnt, sodass wir gar nicht weiter über diese Reihe reden müssen. Kleine Vorwarnung: Ich habe darauf verzichtet, Bram Stores Dracula auf die Liste zu setzen, weil das natürlich vorausgesetzt ist.

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Lena Kiefer: Ein Gespräch über Ophelia Scale, die Abkehr von Technik – und Burger

Lena Kiefer ist eine Autorin, die auch eine Neuauflage des Nibelungenliedes (langweiligster Epos ever) oder das Telefonbuch 2.0 schreiben könnte – ich würde es sehr wahrscheinlich lesen. Die Art und Weise, wie sie melodische Sätze, feinen Humor und unperfekte Charaktere in das Setting ihrer Bücher webt, ist für mich tatsächlich bislang schwer vergleichbar. Fast schon ein bisschen schade, dass sie vor allem für ihre zerstörenden Cliffhanger bekannt ist.

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10 feministische Bücher, die du kennen solltest – Teil 2

Schon als ich vor meinem eigenen Bücherregal stand, um passende Bücher für meinen Artikel “10 feministische Bücher, die du kennen solltest” zusammenzusuchen, war mir schnell klar: Das wird niemals ein Artikel. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich einige meiner liebsten und (subjektiv bewertet) wichtigsten Bücher gerade ausgeliehen. Weitere, die ich als eBook nunmal nicht im Bücherregal drapieren kann, hatte ich gar nicht sofort vor Augen und dennoch hatte ich innerhalb weniger Minuten schon dreizehn Bücher auf dem Arm.

Es war also schnell klar, dass es einen weiteren Artikel geben wird. Und wenn ich ganz ehrlich bin, wird auch dieser hier nicht der letzte sein. Zu wichtig ist das Thema, zu viele lesenswerte Bücher gibt Essay dazu.

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Zum Kaffee bei Mr. Dalton und im Gespräch mit Lilly Labord

Auf der Suche nach einem kurzweiligen und unterhaltsamen eBook für einen Tag mit vielen Terminen und viel Fahrerei dazwischen bin ich vor längerer Zeit auf die Reihe “Zum Kaffee bei Mr. Dalton, Vorsicht: magisch!” von Lilly Labord gestoßen. Die fünfteilige Reihe habe ich in kurzer Zeit fast schon weggeatmet und bin froh, dass mir nun auch die Autorin in einem Gespräch Frage und Antwort gestanden hat. Im Gespräch klären wir auch die wohl wichtigste Frage: Welchen Drink ordern Lillys Magier in einer Bar?

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