DIY Bookmarks – So panschst du dir mit Wein & Kaffee eigene Lesezeichen

Lesezeichen haben bei mir eine merkwürdig kurze Halbwertszeit. Das liegt nicht etwa daran, dass ich sie absichtlich schlecht behandle. Vielmehr vergesse ich sie…in Büchern…irgendwo beim Lesen in einem Café…vielleicht auch in einer Zwischendimension. Ehrlich, oft habe ich keinen Schimmer, wo die Dinger abgeblieben sind. Das hat dann zur Folge, dass ich statt der zahlreichen schönen Lesezeichen, die ich eigentlich besitze, zwischen Kassenzettel, Einkaufsliste und Postkarte wirklich alles verwende, was gerade in Reichweite ist.

Das muss aufhören, habe ich mir letzte Woche gesagt, als ich bemerkt habe, dass ich mein aktuelles Lieblingslesezeichen (Ein Star-Wars-LotR-Crossover auf Graspapier, oh wie ich es vermisse!) verlegt habe. Irgendwann wird es zwar vermutlich wieder auftauchen, aber bis dahin brauche ich Ersatz. Gesagt, getan. Ich habe einfach welche selbst gemacht. Und weil das sehr sehr leicht war, folgt nun eine kurze Anleitung dazu – inkl. meiner fertigen Vorlage der DIY Lesezeichen zum Download.

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Klassenunterschiede – Mein Feminismus-Rand über Klassismus

Seid ihr schonmal über das Wort “Klassismus” gestolpert? “Klassismus” meint Benachteiligung aufgrund der sozialen Herkunft – es geht also um Vorurteile und Diskriminierung von Menschen aus der Arbeiter*innenklasse und armen Menschen. Die soziale Herkunft ist eine der vielen Formen von Diversität und damit ein wichtiger Aspekt im Feminismus.

Wenn Ihr jetzt irgendwie das Gefühl habt, in einem Essay über Marx und Engels gelandet zu sein – so falsch seid ihr gar nicht. Fakt ist, dass es über die Maßen unfair ist (habe mir eben wirklich einen Ast abgebrochen, nicht scheiße zu schreiben, huch!), dass Menschen aufgrund ihrer sozialen Herkunft Vor- und Nachteile erfahren. Und zwar je nach Gesamtlage, wirklich solche Nachteile, dass ihnen ganze Lebensbereiche gar nicht erst offen stehen – wie ein höherer Bildungsabschluss und damit verbunden (oft) besser bezahlte Jobs. Ihr erkennt das Potenzial des Teufelskreislaufs, nicht wahr?

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Sprache und Sein – Kübra Gümüşay

Sprache ist Macht. Denn wer nicht sprechen kann, sich nicht wirklich in eine Diskussion einbringen kann, wird nicht gehört. Wie wichtig Sprache jedoch (gerade in einem feministischen Diskurs) ist, wird oft und gern unterschätzt. Als ich die neue Taschenbuchausgabe von Kübra Gümüşays “Sprache und Sein”* in den Händen hielt, habe ich damit gerechnet, vor allem mit neuen Eindrücken zu diesem Thema konfrontiert zu werden. Nicht gerechnet habe ich hingegen mit diesen wortgewaltigen Sprachmalereien, mit denen die einzelnen Essays des Buches teilweise sprachlos zurückgelassen haben.

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