Die Magische Bibliothek: Tinte und Knochen – Rachel Caine

Einmal angenommen, die große Bibliothek von Alexandra würde noch heute stehen, hätte mächtige Allianzen auf der ganzen Welt geschmiedet und würde junge Menschen für eine Ausbildung einladen. Wie würde eine solche Welt aussehen, in der unzählbar viele Schriftstücke der Menschheit ausgelöscht wurden? In ihrer Dark-Academia-Pentalogie um die “Magische Bibliothek”* hat die us-amerikanische Autorin Rachel Caine dieses Szenario beschrieben. Angesiedelt an dieser bemerkenswerten Schnittstelle zwischen klassischer Fantasy und dystopischer Science Fiction zeigt die YA-Reihe auch eines: Ein harter Cut ist zwischen diesen fantastischen Genres gar nicht so leicht möglich.

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The Lesson of Curses – Laura Cardea

Ende August ist der Auftakt von Laura Cardeas neuer Urban-Fantasy-Trilogie erschienen. Hinter magischen Gemäuern in Prag erwarten euch in “The Lesson of Curses”, dem ersten Teil der Chronica Arcana, nicht nur wellenweise Dark-Academia-Vibes und mächtig viel Sarkasmus von Badass-Protagonistin Matthea, sondern auch jede Menge nerdige Unterhaltungen zwischen den Charakteren – Nitzsche-Zitate inbegriffen. Dazu der klassische Kampf von heller und dunkler Magie, der jedoch gehörig auf den Kopf gestellt wird, während Gargoyle, Hexen, Meerfrauen und Elfen die tschechische Hauptstadt fluten.

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Die Todesbotin – Carina Schnell

Schon mal eine Banshee mit einem Smartphone und einer Vorliebe für italienische Pizza gesehen? Oder eine echte Selkie? Meine Empfehlung lautet unabhängig von der Antwort: Werft mal einen genaueren Blick auf “Die Todesbotin”* von Carina Schnell. Ihr neues Buch ist diese Woche bei Piper erschienen und trägt den witchy-herbstlichen Namen “Die Todesbotin”. Nicht nur aufgrund des Bezugs zur schottisch-gälischen Sagenswelt und dem vielversprechenden Klappentext war das Buch daher ein Impromptu-Lesemuss: Die Geschichte spielt nämlich auch in Edinburgh, das ziemlich weit oben auf meiner Reiseliste steht.

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