Science Fiction ist ein Genre, welches noch immer als stark männlich dominiert gilt. Das liegt natürlich einerseits auch hier an den fehlenden Role Models und einer altmodischen Einstellung dazu, was mich aufgrund meines Genders zu interessieren hat – aber auch an einem entsprechenden Framing, welches Autorinnen weniger gut präsentiert, wie die männlichen Kollegen. In diesem Artikel stelle ich daher fünf Romane oder Reihen vor, die von einer Autorin (mit-) geschrieben wurden.
Don’t love, hate or leave me – Lena Kiefer
Nach ihrer fulminanten Ophelia-Scale-Reihe hat Lena Kiefer von Herbst 2020 bis Winter 2021 eine New-ADult-Trilogie mit dem Setting Schottland/Griechenland veröffentlicht. Anders als es oft und gern in dem Genre gehandhabt wird, bauen alle drei Teile Direkt aufeinander auf und sind aus der wechselnden Perspektive der gleichen zwei Protagonist*innen geschrieben: der Innendesignerin Kenzie und dem Architekturstudenten Lyall.
Rabenherz und Eismund – Nina Blazon
Von Nina Blazon habe ich bisher einige sehr gute Meinungen gehört, hatte aber bisher keine Gelegenheit, eines ihrer Bücher zu lesen – daher wollte ich das mit ihrem Buch Rabenherz und Eismund * endlich ändern. Auch zum Buch hatte ich vorab ein paar Dinge gehört: Ein Jugendbuch mit Märchenelementen, angesiedelt in einer spannenden Fantasy-Welt. Das Buch ist optisch auf jeden Fall sehr schön gelungen – und auch der Klappentext klang vielversprechend.