10 Buchmessetipps – inkl. Buchmesse für Introvertierte

In anderthalb Wochen startet die 74. Frankfurter Buchmesse. Und während es nach wie vor durch Hygiene- und Abstandsregeln (die wir meiner Meinung nach auch für immer beibehalten können) noch immer etwas befremdlich ist, solche Großevents zu besuchen, gibt es eine ganze Menge an Buchmesse Tipps darüberhinaus, die ich in den letzten Jahren auf den Messen gesammelt habe. Buchmesse Tipps, die ich jetzt gern mit euch teilen möchte. Mit dabei: Einige Erfahrungswerte von einer introvertierten Buchbloggerin für alle Introverts da draußen, die eine Messe genießen – und überleben wollen.

Mein erster Messebesuch war ein Tagesausflug. Von Berlin nach Leipzig kann man das mal machen. Am Ende des Tages habe ich mich dennoch gefragt, ob ich eigentlich komplett übergeschnappt bin. Es ist ja generell schlicht unmöglich, alles auf der Messe zu sehen, aber ein einziger Tag? Das wollte ich künftig besser planen. Immerhin braucht es Zeit, um Interviews durchzuführen, Verlage kennen zu lernen oder Ansprechpartner*innen wieder zu treffen – und natürlich mit anderen Bookies zu Netzwerken. Und das mache ich seitdem Jahr für Jahr, seit einiger Zeit sogar für beide große Buchmessen (im Frühjahr in Leipzig und im Herbst in Frankfurt/Main) – mit den letzten 2,5 Jahren als Ausnahme.

Und meine “Best Practice”-Buchmesse Tipps habe ich in diesem Artikel gesammelt. Neben Vorbereitungstipps, Tipps für die Messe selbst und ein paar besondere Hinweise zur Programmfülle, gibt es auch einen speziellen Abschnitt “Messe für Introvertierte” – und am Ende eine Zusammenfassung der 10 wichtigsten Buchmesse Tipps für all diejenigen, die keine Zeit haben, diesen sehr umfangreichen Artikel zu lesen.

Keine Zeit zum Lesen des ganzen Artikels? Am Ende gibt es eine 10-Punkte-Liste mit den wichtigsten Buchmesse Tipps.

Einfach nach unten durchschollen – you are welcome.

Teil 1 – Die Vorbereitungen: Zugtickets, Unterkunft und mehr

1. Deine Unterkunft

Nach einigem Ausprobieren buchen wir unsere Unterkunft jetzt in der Regel schon während der Messe für das Jahr darauf. Heißt: wenn wir in den nächsten Tagen nach Frankfurt fahren, schauen wir direkt schon für eine Unterkunft in Frankfurt für das Jahr darauf. Gleiches gilt für Leipzig. Denn spontan noch eine Unterkunft zu Messezeiten zu bekommen ist sehr unwahrscheinlich – und wenn dann sehr teuer oder eben sehr weit draußen. Da ich weder morgens noch nach einem langen Messetag viel Lust habe, noch eine Stunde umherzupendeln, ist das für mich absolut essentiell. Und wer eher budgetfreundlich unterkommen möchte, sollte auch möglichst früh buchen. Ich habe (nicht nur) daher eine ganz wunderbare Messebegleitung, mit der ich mir immer wieder gern ein Zimmer teile. Wir buchen immer mit voller Stornogarantie bis kurz vor Anreisetag.

Ob Hotel, Hostel oder Ferienwohnung liegt übrigens auch an den persönlichen Vorlieben (abgesehen vom Preis natürlich). Mir ist Ferienwohnung meistens zu anstrengend, weil wir wirklich nur zum Schlafen dort sind. Das heißt aber z. B. auch, dass ich keinen großartigen Luxus im Hotel brauche und mir da die Basic-Variante ausreicht. Überlege auch, ob du zwingend Frühstück brauchst, da du ja eh eigentlich dringend zur Messe willst und ein belegtes Brötchen aus der Bäckerei da möglicherweise auch ausreicht.

2. Die Anreise

Der nächste wichtige Punkt ist das Zugticket. Parken kann während der Messe sowohl in der Innenstadt, als auch auf dem Messegelände, sehr schnell zur (teuren) Qual werden. Hingegen sind Zugtickets, gerade wenn du sie längere Zeit im Voraus buchst, vergleichsweise günstig. Die Bahn hat es bisher auch oft eingerichtet, dass zur Leipziger Buchmesse die ICE am Messewochenende zusätzlich am Messegelände anhalten. Und auch in Frankfurt ist die Messe nur einen Katzensprung vom Hauptbahnhof entfernt. Entspannter geht es fast gar nicht. Auch Flixbus und andere Alternativen solltest du dir gründlich anschauen, ehe du dich ins Auto schwingst – hier lassen sich oft richtig gute Schnäppchen machen.

Teil 2 – Das Messeprogramm: Vorher Planen und Absprechen

1. Grundsätzliches „Ausmisten“ des Messeprogramms

Das Messeprogramm ist umfangreich. Also wirklich…sehr umfangreich. Aber im Grunde genommen weißt du ja, was du willst. So kannst du die Programmvielfalt gleich mal etwas einschränken. Und das machst du am besten in den Messe-Apps, denn da kannst du bequem Programmpunkte favorisieren und auch einzelne Themengebiete filtern, damit du nur siehst, was dich interessierst und du deine Programmpunkte jederzeit wiederfindest.
Ich suche inzwischen auch viel direkt in den Genres oder speziell nach Autor*innen, die ich gern treffen würde wollen. Und dann gibt es da natürlich diverse Blogger*innen, Verlage und Autor*innen, die eine Programmübersicht auf ihren Seiten anbieten. Einfach mal hin und wieder über die Suchmaschinen gehen und abseits von Messe-App und Gesamtprogramm schmökern. 

2. Erstmal ganz gut: Programm-Sammelwut

Am Anfang solltest du unbedingt alles sammeln, was dich interessiert. Drei Termine zur gleichen Zeit in zwei verschiedenen Hallen? Eine Lesung und eine Signierstunde überschneiden sich? Erstmal egal. Schreib es dir auf oder speichere dir alle Programme als Favoriten in der Messe-App. Eventuell verschiebt sich noch ein Programmpunkt oder fällt ganz aus – den anderen findest du dann aber vermutlich nie wieder. Gerade wenn du selbst über Bücher bloggst, kann es auch passieren, dass dir vom Verlag angeboten wird, eine*n Autor*in auch außerhalb des Programms zu treffen. Dann kannst du statt der Lesung einen anderen Programmpunkt besuchen.

Prüfen solltest du unbedingt, ob du wirklich zu Signierstunden gehen möchtest und dann entsprechend Zeit mitbringen, wenn du das für dich bejahen kannst. Natürlich ist ein Autogramm von der Lieblingsautorin etwas besonderes – aber mache dir bewusst, dass du dafür mitunter eine Stunde und länger anstehen musst – und die Signierstunde vielleicht sogar abgebrochen wird, wenn die angedachte Zeit dafür abgelaufen ist und du ohne Autogramm weiterziehen musst. Inzwischen gibt es dagegen nämlich viele Buchhandlungen, die persönlich signierte Bücher zum Release-Tag anbieten – hier lohnt es sich, die Augen offen zu halten. (Ich empfehle hier immer gern die Buchhandlung Graff.

3. Deine Terminplanung und Treffen mit anderen

Nicht vergessen solltest du vorherige Absprachen. Hast du eine Messebegleitung, mit der du unterwegs bist, ist es sinnvoll, gleich zu klären, ob ihr auch zusammen bleibt, wenn ihr euch eigentlich für zwei zeitgleiche aber unterschiedliche Programme interessiert. Oft ist es sinnvoll, sich dann aufzuteilen und später wieder zu treffen. Wichtig ist, dass sich alle mit dem Arrangement wohl fühlen.
Aber auch, wenn du auf dem Messegelände andere Blogger*innen treffen möchtest oder dich mit Verlagsleuten und Autor*innen verabredest: Fange damit nach Möglichkeit nicht erst in der Messewoche oder auf der Zugfahrt an, Leute anzuschreiben und nach Terminen zu fragen. Viele planen schon aus An- und Abreisegründen frühzeitig und haben dann keine Zeit mehr für dich.

Vermutlich überflüssig aber dennoch erwähnenswert: Behalte deine Social-Kanäle im Blick. Mitunter kannst du dich dann doch noch spontan mit jemandem verabreden oder – ganz banal – ein Programmpunkt musste verschoben werden und du kannst dir einiges an Lauferei sparen, wenn du es rechtzeitig auf dem Kanal des Verlags oder der*s Autor*in gesehen hast.

4. Pausen, Pausen, Pausen

Last but not least: Bei allem Verständnis für das umfangreiche Programm für jeden Geschmack. Gönn‘ dir Pausen. Das ganze Umherlaufen und die vielen Eindrücke, das ist alles sehr anstrengend und kräftezehrend. Dir also von 10 Uhr bis 18 Uhr vier einstündige Lesungen mit anschließender Signierstunde vorzunehmen, ist schon aus logistischen Gründen (du musst ja auch erst zur jeweiligen Leseinsel oder zum Verlagsstand kommen) einfach nicht machbar. Und ein bisschen Zeit für eine nette Plauderei an einem Stand soll ja schließlich auch noch sein.

Teil 3 – Buchmesse Tipps zum Messewochenende selbst

1. Anreise zur Messe

Zu beiden Messen kommst du hervorragend mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Bitte beachte, dass nur zur LBM dein Messeticket für den jeweiligen Tag auch als Fahrschein gilt. In Frankfurt gilt dein Messeticket hingegen nicht als Fahrschein für den ÖPNV.

2. Was du dabei haben solltest – und was nicht

Wasserflasche, Kamera, dreistöckige Bentobox, deine 250 frischgedruckten Visitenkarten, ein Tarp und für alle Fälle noch drei Bücher zum „Zwischendurch mal reingucken“. Die Grenze zwischen den Dingen, die du auf jeden Fall brauchst und denen, die du während der Stunden auf der Messe nicht einmal angucken wirst, ist fließend. Und sie verläuft zweifelsfrei bei uns allen anders. Wichtig ist, dass du alles in eine für dich passende Tasche bekommst, mit der du einen ganzen Tag lang quasi pausenlos unterwegs sein kannst.

Ich empfehle dir einen “normal-großen” Rucksack, also keinen Trecking-Rucksack, aber auch keinen, in den du mit Müh und Not ein Tablet und einen Müsliriegel schieben kannst. Und ich bin selbst eigentlich gar kein Rucksack-Typ, tausche aber für einen ganzen Tag auf der Messe meine Handtasche immer gern gegen einen Rucksack, der das Gewicht wesentlich besser verteilt.

In der Tasche selbst habe ich immer eine 0,5l Flasche Wasser, die ich dann nach Bedarf zwischendurch wieder aufgefüllt habe. Dazu zwei Müsliriegel und einen Apfel für die Naschmomente zwischendurch. Dann natürlich Portemonnaie, A5-Notizbuch mit 2 Stiften, Powerbank mit Ladekabel für mein iPhone, ca. 50 Visitenkarten, meine Noise-Cancelling-Kopfhörer und ein bisschen üblichen Kram, den ich immer dabei habe. Auch meine Spiegelreflex-Kamera nehme ich im Normalfall nicht mehr mit zur Messe – dafür sind die Fotos vom Mobiltelefon inzwischen einfach zu gut und das Kamera-Equipment zu schwer. Überlege also wirklich zweimal, was du brauchst und notiere dir gleich nach der Messe, was du dabei hattest, aber gar nicht benötigt hast – so bist du gleich noch besser für die nächste Messe gewappnet.

Profitipp: Das Smartphone haben zumindest Blogger*innen eh die ganze Zeit am Wickel. Supernervig also, wenn du es ständig wieder diebstahlsicher verstauen musst. Ich nutze daher auf solchen Veranstaltungen eigentlich immer die Umhängevarianten für mein iPhone.

3. All die schönen Messe-Goodies

In meinem ersten Messejahr speziell als Buchbloggerin habe ich alles mitgenommen, was ich kriegen konnte. Ob Gratis-Goddies oder direkt als Angebot, weil ich als Bloggerin erkannt wurde. Das meiste davon habe ich nicht nur tapfer den Rest des jeweiligen Tages mit mir herumgeschleppt, sondern danach auch mit dem Fernbus von Leipzig nach Berlin. Nur um dann mit etwas Abstand festzustellen, dass 90 % davon in den Papiermüll flattern werden. 

Tu dir das nicht an! Schon allein für die Umwelt solltest du das nicht machen. Aber auch für dich selbst – denn all das Zeug wird echt schwer und ist irgendwann nur noch unangenehm zu tragen. Ich persönlich finde, dass es absolut nicht unhöflich ist, jemanden freundlich für die kurzen Ausführungen zu danken, dann aber darauf zu verweisen, dass es einfach nicht zu den gelesenen Genres gehört und man auch leider niemanden kennt, die*r sich darüber freuen würde. Oder eben nicht alles automatisch mitnehmen, nur weil groß „Geschenkt!“ drauf steht. Glaube mir, du sammelst auch so noch genügend Goodies während der Messetage. ♥

Teil 4 – Außerhalb der Messe: Erkunde Frankfurt & Leipzig

1. Abendgestaltung in der Stadt

Falls du während der Messe an den Abenden noch gemütlich etwas essen gehen möchtest, empfehle ich dir, vorher zu reservieren. Hat vor allem bei größeren Grüppchen Sinn, allein oder zu zweit bekommst du häufig auch spontan mit etwas Wartezeit noch einen Tisch im gewünschten Lokal. 

Ansonsten sind die Buchmessen auch nicht nur auf das Messegelände begrenzt und nach 18 Uhr für den jeweiligen Tag vorbei. In Leipzig z. B. gibt es das „Leipzig liest“-Programm und weitere Veranstaltungen finden abends noch überall in der Stadt statt. Das gleiche gilt für Frankfurt: Oft warten da nochmal spannende Lesungen oder andere Begegnungen mit Büchern auf dich.

2. Explore the Cities

Sowohl Frankfurt als auch Leipzig haben wunderschöne Stellen außerhalb des Messegeländes und ich ärgere mich jedes Mal darüber, dass ich nicht noch einen Tag an meinen Aufenthalt anhänge, um die Städte mal zu erkunden. Zahlreiche Cafés und Restaurants sind natürlich an den Messe-Wochenenden überlaufen durch alle Messebesucher*innen, aber schon am Montag lässt das rapide nach. Wenn du also die Möglichkeit hast: Hänge diesen Tag noch mit an und verarbeite gleich ein bisschen Messeblues, während du durch die Straßen schlenderst – oder reise einen Tag eher an und erkunde die Stadt, ehe du dich in den Messetrubel stürzt.

Teil 5 – Spezial-Buchmesse Tipps für Introvertierte.

Dieser letzte Teil des Artikels über Buchmesse Tipps ist nun also den Introverts gewidmet. Während viele von uns grundsätzlich gern in neue Buchwelten abtauchen und der Kontakt mit uns bekannten Leuten meistens ebenfalls okay ist – kann so eine Veranstaltung wie eine Messe schnell gnadenlos zu viel werden. Selbst wenn es dabei um Bücher geht. Folgende Gedanken und Hinweise haben mir selbst in der Vergangenheit oft geholfen:

  • Grundsätzlich: Auf kaum einer anderen Messe wirst du so viele Menschen treffen, die sich ebenso schwer tun, mit anderen ins Gespräch zu kommen oder den ganzen Tag von Menschen umgeben zu sein. Behalte das im Hinterkopf und vieles wird automatisch etwas leichter.
  • Gleichzeitig heißt das auch, dass wir oft Gespräche nicht aufnehmen, weil sich keine*r von uns traut, den ersten Schritt zu machen. Manchmal hilft hier ein erstes Lächeln über die kurze Distanz, um zu signalisieren, dass du an einem Gespräch interessiert bist.
  • Bist du dir relativ sicher, wer dein Gegenüber ist, sprich die Person doch auf ihr neustes Reel o. ä. an. Vielleicht wart ihr sogar in der gleichen Leserunde zu einem Buch? Perfekt! So habt ihr gleich ein Gesprächsthema und alles ist irgendwie etwas leichter.
  • Wenn du dich mit jemandem verabredest, die*den du noch nie “in real” getroffen hast, hilft ein eindeutiger Treffpunkt oder aber ein Erkennungszeichen, wie ein farbiges Band am Rucksack sehr. So sparst du dir immerhin die Angst, jemand falsches anzusprechen.
  • Menschenmassen wirst du nicht umgehen können. Corona hat uns zwar alle etwas sensibler gemacht, was Personal Spaces angeht, stell dich dennoch darauf ein. Und das beginnt schon in den oft sehr vollen Bahnen zum (und vom) Messegelände. Einfacher ist es, wenn du Begleitpersonen dabei hast, mit denen du den Tag verbringst und auf die du dich konzentrieren kannst, wenn es unangenehm voll wird.
  • Ganz wichtig: Hör auf dich und deine Needs und überanstrenge dich nicht. Im Optimalfall hast du z. B. geräuschunterdrückende Kopfhörer dabei, um dich mal für ein paar Minuten abzukapseln.
  • Wenn du bisher nur wenig oder keine Messeerfahrung hast, nimm dir nicht gleich einen ganzen Tag vor und plane stattdessen etwas weniger Veranstaltungen ein, die du dann aber umso mehr genießen kannst.
  • Und nicht vergessen: Es ist eine Buchmesse. Wenn du also einen Moment für dich brauchst, kannst du dir eine (zumindest etwas) ruhigere Ecke suchen und eine Weile in einem Buch lesen. Hier wird dich definitiv niemand dafür schief anschauen.

Zusammenfassung der Buchmesse Tipps: An diese 10 Dinge solltest du vor und während der Buchmesse denken

  1. Buche Unterkunft und Zug- oder Bustickets rechtzeitig. Die Unterkunft buchst du am besten schon ein Jahr im voraus – oder eben so früh wie möglich (mit kostenloser Stornierung). Verzichte nach Möglichkeit auf ein Auto.
  2. Speichere dir anfangs alle für dich interessanten Programmangebote ab. Egal, ob sie sich überschneiden. Aussortieren geht immer und oft verschieben sich Programmpunkte auch nochmal.
  3. Melde dich gerade als Buchblogger*in rechtzeitig für die Newsletter der Verlage an und/oder kontaktiere die Verantwortlichen für Blogger*innen bei den Verlagen, um deine Anwesenheit zu signalisieren. So erhältst du mitunter etwas eher Einblick in die geplanten Veranstaltungen, exklusive Einladungen für Programmvorschauen und weitere Events. Die meisten Verlage sind auch auf Instagram und Co unterwegs und teilen dort ihre Programmhighlights – reinschauen lohnt sich!
  4. Bei der finalen Programmerstellung achte unbedingt darauf genug Zeit für die Wege von A nach B, für kurze Zwischendrin-Gespräche an den Ständen und vor allem für Pausen einzuplanen.
  5. Achte darauf, viel zu trinken – achte vor allem auf Wasser und versuche, nicht nur Kaffee zu trinken. Versuche zwischendurch, auch mal nach draußen zu kommen, um frische Luft zu bekommen. So bleibst du wach und aufmerksam. Denke neben der Wasserflasche auch an ein paar Snacks – aber solche, die auch mal einen Schubser auf der Messe überleben. Es gibt Essen auf der Messe, aber das ist recht teuer und die Schlangen davor sehr lang.
  6. Bucher kosten auf der Messe genau das gleiche wie sonst im Buchhandel oder online. Daher: Kaufe Bücher für Signierstunden erst auf der Messe und schleppe sie nicht schon auf dem Hinweg mit. Aber kaufe keine Bücher auf der Messe, wenn du sie nicht signieren lassen möchtest/kannst – oder berechtigte Angst hast, die besondere Erstauflage/Sonderedition woanders nicht mehr so bekommen. Mache dir ein Foto vom Cover oder schreibe dir den Titel auf und kaufe bequem (in der lokalen Buchhandlung deiner Wahl), wenn du wieder zuhause bist.
  7. Plane Treffen mit anderen am besten im Vorhinein. So haben auch alle zur vorgeschlagenen Uhrzeit noch Zeit und es wird nicht unnötig hektisch vor Ort. Gerade für introvertierte Menschen ein echtes Muss, um sich nicht von “zu vielen” spontanen Treffen überfordert zu fühlen.
  8. Messeticket = ÖPNV-Fahrtschein? Dein Messeticket ist nur bei der Leipziger Buchmesse gleichzeitig ÖPNV-Fahrschein im Raum Leipzig – mit S-Bahn und Straßenbahn kommst du z. B. vom Leipziger Hauptbahnhof direkt zum Messegelände. In Frankfurt geht das leider nicht. Hier musst du ein extra Ticket lösen, falls du keinen “+City” Hinweis auf deinem ICE-Ticket hast (gilt nur am Tag der Zugfahrt).
  9. Messegoodies en masse? Überlege dir gut, welche Gratisartikel du an den Ständen einsteckst – du willst dich ja nicht mit Zeug abschleppen, welches zuhause dann doch in die Papiertonne wandert.
  10. Buchmesse all night long: Das Messeprogramm endet noch lange nicht mit dem abendlichen Schließen der Messetüren. Auch abends finden noch viele spannende Veranstaltungen statt, halte die Augen und Ohren offen!

Hast du weitere Buchmesse Tipps für mich? Oder kennst einen guten Artikel mit weiteren Buchmesse Tipps, den ich hier verlinken sollte? Dann schreib mir gern via post@vielleichtaberdoch.de. Ich freu’ mich drauf!

(Artikelbild der Einleitung Ⓒ vielleichtaberdoch.de, weitere Bilder im Artikel Ⓒ Thomas Bethge for Canva.

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