Passend zum Erscheinungstag des zweiten Teils ihrer Romantasy-Dilogie vor einigen Tagen, habe ich mit SPIEGEL-Beststeller-Autorin und Buchbloggerin Beril Kehribar geplaudert. Beide Teile ihrer Reihe, in der es um die 18-jährige Kaaya und ihre Reise ins Reich der Schatten, einen uralten Krieg und den mysteriösen Kronprinzen Ilias geht, haben es im Nu auf die Spiegel-Bestseller-Liste geschafft. Herausgekommen ist daher ein spannendes Gespräch über ihre Debüt-Reihe und das Schreiben an sich, über die Bücher, die sie selbst zuletzt gelesen hat – auch ein paar erste Hinweise auf ihr kommendes Projekt.
Statt Goethe, Grass & Co: Diese Bücher gehören in die Schullektüre
Zugegeben, ich bin auch ganz subjektiv betrachtet weder ein Fan von Goethe noch von Grass – ob als Schullektüre oder generell. Und wo wir einmal dabei sind, auch nicht von Brecht und Fontane. Dennoch halten die Namen in der Headline des Artikels eher her, um einen Punkt zu verdeutlichen: Es gibt richtig viel gute Literatur da draußen, die leider nicht in der Schule besprochen wird. Stattdessen sieht Schullektüre noch immer vor allem so aus: Alter weißer Mann 1, alter weißer Mann 2, nicht ganz so alter aber trotzdem weißer Mann (3), … – you got the point. In diesem Artikel möchte ich Alternativen vorschlagen. Also wirklich gute Bücher von Frauen, von BIPoC, von Menschen mit Behinderungen etc.
So ein gutes Gefühl
Freude, Glück und Leichtigkeit – manchmal prasseln diese Gefühle mit einer derartigen Intensität auf mich ein, dass ich meine, zu zerbersten. Alles wirkt mit einem Mal so überwältigend, selbst die Farben der Umgebung glühen förmlich, und für einen kurzen Moment fühle ich den Geschmack der Ewigkeit. Es ist ein so mächtiges und doch ein so einfaches, banales und schlichtes Gefühl: Glück. Die Leichtigkeit, einen völlig zufriedenen Moment zu erleben, kurz alles ausklammern zu können und dank diesem wieder Kraft zu tanken.