Was Männer kosten – Boris von Heesen

Das wir nach wie vor knietief in einer patriarchalen Welt leben, ist an sich nichts neues. Das sie uns eigentlich am Ende allen schadet ebenso nicht. Und dennoch gibt es nicht nur nach wie vor viele Menschen, die das nicht wahr haben wolle, sondern auch bewusst die Augen davor verschließen, weil sie vermeintliche Vorteile für sich daraus ziehen. Oft kommt feministische Literatur da nicht wirklich ran, denn sie appelliert an die philanthropische Idee, das alle Menschen gleiche Möglichkeiten haben sollten. In seinem Buch Was Männer kosten –Der hohe Preis des Patriarchats* geht Boris von Heesen einen eklatanten Schritt weiter, denn er packt unsere Gesellschaft genau dort, wo es ihr weh tut: beim Geld.

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Frauen, an die ich nachts denke – Mia Kankimäki

Bei einer meiner nächtlichen Wanderungen durch das Dussmann Kulturkaufhaus habe ich das neue Buch von Mia Kankimäki zufällig entdeckt und sowohl das bunte Cover als auch der Klappentext hatten mich sehr beeindruckt, sodass es kurze Zeit später bei mir einziehen durfte. Obwohl ich schon einiges über “Dinge, die das Herz höher schlagen lassen”, das erste Buch der finnischen Autorin gehört habe, hatte ich bisher keine Gelegenheit, hineinzulesen – nun sollte also “Frauen, an die ich nachts denke”* mein erstes Buch von ihr werden.

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10 feministische Bücher, die du kennen solltest – Teil 3

In diesem dritten Teil der Reihe “10 feministische Bücher, die du kennen solltest” geht es vor allem um Intersektionalität. Es geht darum, wie gerade weiße Feminist*innen ihre Positionen nutzen können, um zu helfen. Es geht um trans sein, um Mehrfachdiskriminierung und Wirklichkeiten, die von Sprache generiert werden. Natürlich sind auch wieder ein paar Grundlagenbücher dabei, andere setzen schon ein Gewissen Verständnis zum Thema voraus. Zur Sicherheit sind hier daher auch nochmal Teil eins und Teil zwei der Reihe empfohlen.

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