Zum Kaffee bei Mr. Dalton, Vorsicht: magisch! – Lilly Labord

Auf der Suche nach einem kurzweiligen und unterhaltsamen eBook für einen Tag mit vielen Terminen und viel Fahrerei dazwischen bin ich auf „Zum Kaffee bei Mr. Dalton, Vorsicht: magisch!“ von Lilly Labord gestoßen. Das Cover sprach mich an, der Covertext machte mich neugierig auf diese Urban-Fantasy-Story und bei dem Preis konnte ich erstmal nichts falsch machen. Gelesen habe ich es dann innerhalb von 24 Stunden und muss sagen: ich will mehr!

Und weil ich gerade einige Bücher auf meinen Rezensionsstapel liegen habe, die dort schon fast Staub ansetzen, also in jedem Fall in einem schnellen Durchlauf nochmal „durchgescannt“ werden müssen, rezensiere ich nun „Zum Kaffee bei Mr. Dalton, Vorsicht: magisch!“ mit noch ganz frischen Eindrücken.

Die Geschichte wird aus der Perspektive der jungen Holly Miller geschildert. Holly hat gerade zwei Jahre „Arbeitspause“ hinter sich, in denen sie sich um die beiden Kinder ihrer Schwester gekümmert hat. Hollys Schwester und deren Ehemann sind nämlich als Archäologen öfter mal für Ausgrabungen in der Welt unterwegs. Da passt es gut, vor Ort eine Tante zu haben, ihr eine Wohnung zu besorgen und ein Auskommen zu garantieren, damit sie sich zwischenzeitlich um die Kinder kümmert. Versorgt mit diesem etwas ungewöhnlichen Einkommen und einer neuen Aufgabe, lebte Holly in dem Haus, in dem auch der undurchsichtige Mr. Dalton wohnt. Nun muss sich Holly um einen Job kümmern, denn ihre Schwester braucht sie nicht mehr. Passenderweise braucht ihr Nachbar gerade eine Assistentin, die sich um seine Außentermine kümmert – er selbst ist scheinbar nicht in der Lage, das Haus zu verlassen. Könnte daran liegen, dass er irgendwie unsichtbar ist.

„Arbeitgeber“, wiederholte er und schob sich einen halben Blaubeer-Cupcake in den Mund.
„Haken wir da mal ein! Was genau sind Sie?“
DANIEL BANE, ZUM KAFFEE BEI MR. DALTON

Klappentext von Zum Kaffee bei Mr. Dalton, Vorsicht: Magisch!

Auf der Suche nach einer Stelle gerät Holly Miller an den geheimnisvollen Mr. Dalton. Er kann nicht nur Kaffeekannen schweben lassen, sondern offenbar auch andere magische Dinge vollbringen. Anfangs ist Holly fasziniert davon, die Aufträge eines Mannes auszuführen, der sich ihr nicht zeigt. Doch bald merkt sie, dass Mr. Daltons Welt gefährlich ist. Als die Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden magischen Zirkeln zunehmen, muss sie sich entscheiden, wohin sie künftig gehören will. Der Beginn einer zauberhaften Serie voll dunkler Magie, Verrat, aber auch unverbrüchlicher Freundschaft und wahrem Mut. (Quelle)

Zum Kaffee bei Mr. Dalton, Vorsicht: magisch! (Lilly Labord) - Die Asperischen Magier, Band 1 - Independently published (17. Mai 2019). Buchrezensionen auf vielleichtaberdoch.de

Ein Geheimbund, ein unsichtbarer Zauberer und seine Assistentin

Schnell übernimmt Holly unterschiedliche Aufgaben für Mr. Dalton und kommt so mit Magie in Berührung. Schnell muss sie dabei begreifen, dass Mr. Dalton ein waschechter Magier und kein Scharlatan ist – und ein guter noch dazu. Um sein Leben zu finanzieren, hilft er Leuten mit dem ein oder anderen magischen Problem gegen Bezahlung.

„Das mag durchaus sein, Ms. Miller.
Nur sind wir in diesem Spiel der Kräfte nicht die Guten!“
ZUM KAFFEE BEI MR. DALTON

Die Protagonistin Holly ist dabei das Klischee der britischen Bürgerin: Die Welt steht in Flammen und sie maßregelt einen Cupcake-essenden Schwarzmagier für seine ungehobelte Ausdrucksweise. Bei Kaffee und Kuchen mit dem unsichtbaren Mr. Dalton, muss sie ihm dann stets berichten, was vor seiner Wohnungstür gerade so passiert. Mr. Bane, eben jener Schwarzmagier, ist mit seiner Ausdrucksweise für die brave Holly ein absolutes Übel. Dafür benimmt er sich sonst kaum so, wie sie es von einem fiesen Schwarzmagier erwartet hätte. Daher stimmt sie zu, als Mr. Dalton sie darum bittet, mit Bane und den anderen Brüdern des magischen Geheimbundes, zusammenzuarbeiten.

Die Aufgabe kommt ihr sogar entgegen, denn in ihr wächst der Wunsch, selbst auch magische Dinge vollführen zu können…

Fazit: Vielleicht waren es meine anfangs nicht sehr hohen Erwartungen und die Skepsis, da die bisherigen Romane der Autorin mich nicht so ansprechen (was zumindest die Inhaltsangabe angeht), aber das Buch hat mich wirklich sehr begeistert. Es ist warmherzig und doch auch stellenweise sehr gnadenlos. Der Schreibstil von Labord ist flüssig, amüsant und mitreißend. Und die Charaktere haben noch so einige Geheimnisse zu bieten – auf deren Klärung ich in Band zwei hoffe: „Zum Kaffee bei Mr. Dalton: Gefährlicher Zauber! (Die Asperischen Magier 2)“. Angekündigt ist dieser für Ende Juni 2019.

Buchrezension Bewertung

Bibliographische Angaben

Titel: Zum Kaffee bei Mr. Dalton: Vorsicht: magisch! (Die Asperischen Magier 1)
Autorin: Lilly Labord
Originalsprache: deutsch
gelesen auf: deutsch
Version: eBook
Verlag: Independently published (17. Mai 2019)
ASIN: B07S2KPT2S
ISBN: 978-1099164279
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 323 Seiten
Preis: 9,99€ (TB), 2,99€ (eBook)

Zum Kaffee bei Mr. Dalton, Vorsicht: magisch! (Lilly Labord) - Die Asperischen Magier, Band 1 - Independently published (17. Mai 2019). Buchrezensionen auf vielleichtaberdoch.de

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