12 weihnachtliche Buchtipps zum Verschenken

Wow – was für ein Jahr. 2019 war und ist eines der spannendsten Buchjahre bisher. Es mag daran liegen, dass ich meinen Blick auch habe etwas weiter wandern lassen oder einfach daran, dass ich zum Teil auch zufällig in diesem Jahr über eine Menge richtig guter AutorInnen gestolpert bin.
So oder so: Ich möchte meine zwölf Highlights gern mit dir teilen. Und wer weiß…vielleicht findet die ein oder der andere auch noch ein passendes Geschenk für die Feiertage in meinen weihnachtlichen Buchtipps. Und Übrigens: Einige der Tipps sind schon komplett erschienene Reihen, perfekt also, um einem Bücherwurm eine langfristige Freude zu machen. ♥ 

Weihnachtliche Buchtipps: Platz 1-4

1. Ophelia Scale – Lena Kiefer

Wow, wow und wow. Zur Ophelia Scale Trilogie fehlen mir noch immer so dermaßen die Worte, mir ist bis heute absolut schleierhaft, wie ich drei Rezensionen schreiben konnte, in denen tatsächlich lesbare Sätze stehen. Diese Reihe hat mich so unerwartet getroffen und umgehauen, wie ich es selten erlebt habe. Lena Kiefer, die in Persona übrigens auch ein absoluter Schatz ist, schickt darin ihre clevere Protagonistin Ophelia Scale auf eine gefährliche Mission: Als Widerstandskämpferin soll sie den verhassten König töten, der Technik verboten und die Menschen damit in eine Art 19. Jahrhundert zurück verfrachtet hat. Doch im Zentrum der Macht angekommen, ist es plötzlich nicht mehr so leicht, zu entscheiden, wer eigentlich in diesem Kampf die Guten und wer die Bösen sind.

2. Falling Fast & Flying High – Bianca Iosivoni

Eines meiner Jahreshighlights war wohl der LYX-Abend während der Frankfurter Buchmesse, an dem ich Bianca Iosivoni kennenlernen durfte – die Autorin, deren Roman „Falling Fast“ mein erster New Adult Roman war. Die Geschichte um Hailee und Chase, die in „Flying High“ fortgeführt und beendet wird, ist eines meiner Jahreshighlights: Liebevolle und spannende Charaktere mit vielen Facetten, dazu eine Handlung, irgendwo zwischen „himmelhochjauchzend, zum Tode betrübt“.

3. Wicked Trilogie – Jennifer L. Armentrout

Die Wicked-Trilogie und der kürzlich erschienene Standalone dazu – „Kissed“ – sind ebenfalls eines meiner Jahreshighlights. Jennifer L. Armentrout schickt darin ihre toughe Protagonistin Ivy Morgan auf Jagd nach den Fae. Die kommen zwar wirklich vom märchenhaften Winterhof, sind aber leider ziemlich ätzende Kreaturen, weil sie den Menschen ihre Lebensenergie stehlen und versklaven. Und während die Fae die Tore zwischen den Welten zerstören wollen, bekommt Ivy ganz unverhofft Hilfe von Ren Owens – einem Typen, der irgendwie der typische sexy Bad Boy ist und dann wieder nicht.

4. Wayfarer-Trilogie – Becky Chambers

In die Sci-Fi-Romane von Becky Chambers hatte ich mich binnen zehn Seiten verliebt. Ab da hieß es bangen, dass die Story bis zum Ende vielversprechend blieb. Der sperrige aber auch etwas ironische Titel des ersten Teils „Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten“ klang verlockend – eine Space Odyssee hatte ich viel zu lange nicht mehr. Und auch in den folgenden zwei Bänden zeigt Becky Chambers, was Science Fiction alles kann. Ohne großartige Raumschlachten und grüne Marsmenschen, einfach nur durch eine bildgewaltige Sprache, tiefgründige Figuren vor einem spannenden Setting und einer ganz eigenen Vorstellung von grenzenloser Diversität.

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Weihnachtliche Buchtipps: Platz 5-8

5. Hugo Hawksworth – Elizabeth Edmondson

Nach „Der Tote in der Kapelle“ ist in 2019 der zweite Teil von Elizabeth Edmondsons Kriminalreihe um den Geheimagenten Hugo Hawksworth erschienen. Der erste Teil spielt im England des Jahres 1953. Die Wunden des Zweiten Weltkriegs sind noch nicht verheilt und das Thema Spionage ist durch den Kalten Krieg omnipräsent. Nicht jedoch für Elizabeth Edmondsons Protagonsten Hugo Hawksworth, der durch eine Verletzung dienstuntauglich ist und von London ins beschaulich-ländliche Selchester verletzt wird. Glücklicherweise finden er und seine Gastgeberin Freya direkt darauf eine Leiche und können etwas Schwung in das englische Kaff bringen.

6. Zum Kaffee bei Mr. Dalton – Lilly Labord

Das Buch sollte eigentlich nur so eine Zwischendurch-Beschäftigung sein. Titel und Cover klangen nett, das eBook war gerade im Kennenlern-Angebot. Das ich die mittlerweile vier Teile der Reihe um die Asperischen Magier, Aelfric Dalton und die tiefgründige Holly Ann Miller dabei so verschlingen würde, unfähig zu entscheiden, ob ich vor Spannung oder aufgrund der humorvollen Dialoge und Details vor Lachen platzen soll, konnte ich da nicht ahnen. Doch die rasante Urban Fantasy Reihe von Lilly Labord, die das bisherige Verständnis zwischen schwarzer, grauer und weißer Magier gehörig ins Wanken bringt, ist definitiv ein Geheimtipp! Zur Weihnachtszeit soll der fünfte und letzte Teil der Reihe entscheiden – ich kann es kaum erwarten.

7. The Ivy Years – Sarina Bowen

Die Romane der „The Ivy Years„-Reihe beinhalten allesamt unterschiedliche aber sehr starken Frauen (und ziemlich heiße Eishockeyspieler). Dadurch, dass jeder Roman in sich geschlossen ist, werden keine großen Epen erzählt, aber der Charme liegt hier im Kleinen. Sarina Bowen spricht über Themen, die oft zu kurz kommen, wie die zwischenmenschlichen Probleme ihrer im Rollstuhl sitzenden Protagonistin, sexuell übertragbare Krankheiten oder Gewalt in der Familie. Und doch sind ihre Bücher locker und leicht geschrieben, ihre Dialoge sind humorvoll und man wünscht sich selbst an die College-Zeit zurück.

8. Someone New – Laura Kneidl

Um „Someone New“ von Laura Kneidl bin ich länger herum geschlichen, nachdem ich kurz nach Release durch ein Gespräch in der Buchhandlung versehentlich gespoilert wurde. Ich war mir unsicher, ob das Thema des Buches in einer New-Adult-Lovestory tatsächlich genug Raum bekommen kann, ohne gekünstelt oder aber im Gegenteil zu blass zu werden. Meine Sorgen waren jedoch fast gänzlich unbegründet: Someone New ist ein wunderbarer Roman, der das Thema Diversität sehr gut aufgreift. Der zweite Teil von insgesamt dreien erscheint Anfang 2020.

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Weihnachtliche Buchtipps: Platz 9-12

9. Die Geheimnisse des Nicholas Flamel – Michael Scott

Über diese Reihe bin ich zufällig gestoßen – Danke an die Thalia-MitarbeiterIn, die den Auftakt der Reihe „Der unsterbliche Alchemyst“ auf den Harry Potter Tisch drapiert und so mein Interesse geweckt hat. Inzwischen lese ich Teil drei von sechs und finde die Reihe von Michael Scott echt überwältigend. Dieses Spiel aus moderner Gesellschaft, Magie und Mythen alter Hochkulturen ist schlichtweg faszinierend.

10. The Future is Female! – Scarlett Curtis

Seit einiger Zeit schon schmückt „The future is female!“ von Scarlett Curtis mein Bücherregal. Immer und immer wieder nehme ich es zur Hand und lese einzelne Essays der Autorinnen noch einmal. Denn das versteckt sich hinter dem Titel: kurze Geschichten und Eindrücke unterschiedlicher Frauen zum Thema Feminismus – gesammelt von der Londoner Aktivistin und Autorin Scarlett Curtis.

11. Ashes & Souls „Schwingen aus Rauch und Gold“ – Ava Reed

Auf der Buchmesse in Frankfurt habe ich sie endlich mal live gesehen (sogar zweimal!) und mir dabei eine signierte Ausgabe von „Schwingen aus Rauch und Gold“ gegönnt: Ava Reed. Ihre Dilogie Ashes & Souls spielt in Prag und hat eine ganz zauberhafte Handlung. Wer Reihen lieber am Stück liest, kann sich getrost auf 2020 vertrösten lassen: Da erscheint bereits der Abschlussband der Fantasy-Jugendbuchreihe.

12. Freundinnen – Eine Kulturgeschichte – Marilyn Yalom

Gemeinsam mit Theresa Donovan Brown hat Marilyn Yalom mit „Freundinnen“ eine Kulturgeschichte der Frauenfreundschaften verfasst. Fundiert und gleichzeitig unterhaltsam bringen die beiden Koryphäen ein spannendes und viel zu wenig beachtetes Thema auf den Tisch.

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Noch mehr Jahreshighlights

Weitere Bücher, die mir in 2019 gut gefallen haben, findest du auf meinem Instagram-Kanal. Welches war denn dein persönliches Jahreshighlight? Oder kannst du dich – wie ich – nicht auf ein Buch beschränken und musst einfach eine Liste draus machen?

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